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Allgemein - 27. Januar 2021

2020 – Ein Rückblick – Teil 2

Skål Bierserker!
Hier kommt der zweite Teil meines persönlichen Jahresrückblickes 2020.

Ende Juni hatte meine Tochter ihren 5. Geburtstag. Unsere Freunde aus Berlin waren für ein paar Tage da und am 28.06.2020 kamen Juni und Mauzi zu uns nach Hause. Meine Tochter wünschte sich schon immer eine eigene Katze, aber durch Gerry war dieses nicht möglich, da wir immer gedacht haben, durch unsere Erfahrungen mit anderen Katzen, dass er diese nicht tolerieren würde.

Ich hatte im letzten Beitrag geschrieben, das Freude wieder in mein Leben kam. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass es nur Freude war 😀
Es war teilweise eher Wut, vielleicht durch meinen erhöhten Bierkonsum, dem mangelndem Schlaf oder einfach auf die Leute, die mir auch berufsbedingt auf den Sack gingen oder auch im privatem Bereich. Vielleicht lag es auch nur einfach an der gesamten Coronasituation und der Angst, dass ich in diesem Jahr eventuell noch meine Eltern verliere, was mein „Glück“ (ironisch gemeint) perfekt gemacht hätte.

Aber auch Wut ist ein Gefühl und es war besser als die Depression, die ich bisher durchgelebt hatte. Jeder in meiner Umgebung hat es gespürt, dass ich gereizter war. Die Depression war noch zu spüren und ich sagte meinen Kollegen auf der Arbeit, dass ich mir eventuell eine „Auszeit“ gönnen müsste. Ich wollte so nicht, in Depression verfallen, in das Jahr 2021 gehen.

Ich wollte mich wieder mehr auf das konzentrieren, was mir Freude bisher bereitet hat. Das Streaming!

Der Oktober war im Anmarsch. Und ich dachte mir, was kannst du machen, um wieder im Streaming anzukommen. Der Schoktober war geboren. Ich weiß, dass die Idee nicht neu ist 😉

Aber dank Phasmophobia, konnte ich ein Eventstream auf meinem Kanal anbieten. Mit Dennis und Marvin hatte ich schnell Mitstreiter gewonnen und bin wirklich dankbar, dass ich einen tollen Oktober dadurch hatte.
Meine Depressionen verschwanden.

Am 11.11.2020 war der zweite Todestag meines Sohnes. Es war wie die vorangegangen Jahre ein absolut trauriger Zeitraum. Nichtsdestotrotz habe ich den gesamten November durchgestreamt,

Dank „Watch Dogs Legion“ und „Assassin’s Creed Valhalla“ war der November/Dezember auch gut ausgefüllt. Mit „Cyberpunk 2077“ war der Dezember für mich auch gerettet. Durch das viele Streamen ist aber auch mein Bierkonsum ziemlich in die Höhe geschossen. Ich habe dann in der Woche vor Weihnachten auch meine ersten köperlichen Probleme bekommen. Die mich bis zu Silvester auch begleitet haben.

Das Jahr 2020 ist für mich schnell vorübergangen. Das ist aber seit der Geburt meiner Tochter sowieso so, und je älter ich werde, desto schneller vergeht das aktuelle Jahr. Es war insgesamt durch die Verluste in diesem Jahr mein traurigstes Jahr. Wobei jeder Verlust einfach schmerzlich ist und ich denke in diesem Jahr mussten viele Menschen Verluste hinnehmen.

Ich habe mir 2018, nach dem plötzlichen Tod meines Sohnes, ein Lebensmotto angeeignet, welches durch Zufall (vielleicht war es auch Schicksal) ein paar Tage später in mein Leben getaucht ist.

Manchmal kann man nichts machen, außer weiter.

Und auch so werde ich mein Leben weiterführen, weil ich ja das Jahr nicht rückgängig machen kann.

Ich möchte an dieser Stelle mich auch noch mal bei allen Leuten bedanken, die mich im letzten Jahr unterstützt haben. Sei es im Leben oder auch in meinen Streams und socialmedia Leben. Vielen Dank Euch allen!!!

Ich denke dieser Rückblick mit den Einblicken in mein Inneres, ist sehr wichtig, um meinen nächsten Beitrag mit einem Einblick in das Jahr 2021 zu verstehen.

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